19.Sep 2016

Zum Tode von Ursel Hoffmann

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Ursel und Fritz Hoffmann 1976 auf Schloss Mansfeld

Am 13.09.2016 verstarb im 92. Lebensjahr Ursel Hoffmann in Berlin Spandau

1960 heiratete die gelernte Krankenschwester Ursula Fritz Hoffmann (1906-1996), den damaligen Landesjugendwart und Leiter der Versandstelle des Evangelischen Jungmännerwerks Sachsen-Anhalt (EJMW) in Magdeburg. Unter seiner Leitung begannen 1947 die Jugendtreffen auf dem Petersberg bei Halle, die Schulungen ehrenamtlicher Jugendmitarbeiter, Evangelisationen (nicht nur in Sachsen-Anhalt), die Verwaltung der beiden Rüstzeitheime „Huberhaus“ in Wernigerode und Schloss Mansfeld.

In der Versandstelle wurden Arbeitshilfen für die Gemeinden erstellt und zum Verkauf angeboten. Für Ursel war es selbstverständlich, dass sie die Arbeit ihres Mannes aktiv unterstützte, denn für beide war es ein Anliegen, dass die „Frohe Botschaft“ auf vielfältige Weise verbreitet wurde. So hatte sie bis zu ihrem Heimgang viele Kontakte zu Menschen, die sie aus der Arbeit kennengelernt hatte und die sie durch ihre Gebete und Gespräche begleitete.

Im April 1996 zogen Ursel und Fritz Hoffmann von Magdeburg nach Berlin-Spandau in das evangelische Johannesstift, wo Fritz Hoffmann als Diakon ausgebildet worden war. Doch schon am 04.06.1996 rief ihn unser Vater im Himmel zu sich in sein Reich.

Bis zum Jahr 2013 kam Ursel regelmäßig zu den Altfreundestreffen des EJMW (ab 1994 CVJM Sachsen-Anhalt) auf Schloss Mansfeld und prägte durch ihre Anwesenheit und Beiträge die Treffen mit. Dafür bin ich ihr sehr dankbar. Durch das zunehmende Alter war es ihr ab 2014 nicht mehr möglich dorthin zu kommen.

In den letzten Monaten ging es ihr gesundheitlich immer schlechter. Im kleinen Kreis konnte sie im Mai 2016 noch ihren 91. Geburtstag begehen, doch es wurde immer deutlicher, dass ihr Lebensmut schwand und sie heimgehen wollte zum Vater im Himmel.

Dankbar nehmen wir Abschied von ihr und nun kann sie sehen, was sie geglaubt hat!

Rainer Saurbier